Hast la victoria siempre

Hast la victoria siempre

Samstag, 30. März 2013

Die Musterpatientin

Tera ist absolut erstaunlich und sooooooooooooooooooooooooooo liebenswert. Leider hat sich ihr Fuss noch nicht nennenswert gebessert - immerhin fliesst ein wenig Eiter aus der Schwellung ab, aber die beiden Antibiotika (Veraflox, Convenia) und der Entzündungshemmer (Metacam) zeigen leider noch nicht die erhoffe, durchschlagende Wirkung. Tera macht alles an Behandlung mit, lässt es über sich ergehen, hält in meinen Händen ganz still und ist ein absolutes Musterbeispiel von lieber Ratte - kaum zu glauben, dass sie mir neulich noch die Fingerkuppe gespalten hat, als ich einen Abszess bei ihr behandeln wollte. Wir können ihren Fuss eincremen, sie nimmt die Medizin aus der Spritze brav ein und versucht nicht einmal, sich gegen das Hochnehmen zur Wehr zu setzen. Dabei ist sie an sich  in ihrem sonstigen Zustand ganz gut unterwegs, mag essen und trinken und ist auch durchaus neugierig in Käfig und Auslauf unterwegs - bis auf, dass sie eben nicht wirklich gut laufen kann  mit dem dicken Fuss.
Ooooooh, wie gerne würde ich an dieser Stelle von ihrer Gesundung berichten, wie sehr würde es mich freuen, wenn es jetzt endlich bergauf mit ihr ginge.... Mir tut ihr Zustand so unendlich leid und ich würde keinen Moment zögern mit ihr zu tauschen, wenn das denn nur ginge......

Mittwoch, 27. März 2013

Na toll....

Hach, ein paar Tage frei und paar Leute besuchen und natürlich die Eltern und heute zum Auftakt erstmal Hartmutily goes Shopping. Wollten gerade nach Westerstede eiern, da geht in meiner %^@!# Dreckskarre ein Alarmlicht für das Abgas-System an. Schlimmstenfalls vergurke ich mir den Katalysator, wenn ich damit weiterfahre.... Grossartig, so hatte ich mir ein paar Tage Urlaub echt vorgestellt.

Links und Rechts (27.03.2013)

Scheisse, scheisse, scheisse....

Tera ist ja vor nunmehr ungefähr einem Monat durch meine Schuld ziemlich übel zerbissen worden. Zwar waren die Bisswunden alle oberflächlich und nichts musste genäht oder geklammert werden, aber alle Bisse von den kleinen Hawi-Mädels haben sich natürlich entzündet und sind zu recht grossen Abszessen geworden, die ich sowie ich dran kam, dann auch ein paarmal gespült habe, wobei die Behandlungsmöglichkeiten bei Tera sich sehr in Grenzen halten, denn sie lässt sich nunmal nicht handhaben wie eine zutrauliche Farbratte, sondern schreit, zappelt und beisst. Nunmehr sind alle ehemaligen Abszesse offen, die nekrotische Haut ist weg und die frische, junge Haut darunter heilt. Allerdings sieht mein armer Liebling so aus, als wenn ein LKW auf ihr geparkt hätte. Seit der von mir verschuldete Unfall sich ereignet hat, verging kein Tag, an dem ihr Leiden und der Anblick ihrer Wunden mir nicht meine Schuld vor Augen gehalten hat. Ich habe die ganze Zeit schon ein schrecklich schlechtes Gewissen, dass die arme kleine Süsse, diese Qualen meiner Dummheit wegen erleiden muss.
Und nun seh ich gestern abend mit einem unbeschreiblichen Schrecken, dass die Arme einen echten Ballonfuss hat. Der linke Fuss ist prall und dick geschwollen und doppelt so dick, wie ein Rattenfuss normalerweise aussehen darf. Gestern gelang es mir zumindest, ihr Schmerzmittel und Entzündungshemmer, sowie etwas Antibiotikum einzuflössen. Alleine das ist ein Drama bei Tera, denn, wenn sie das Metacam (das ist ein süsses und - wie ich finde - recht wohlschmeckendes, aber geschmacksintensives Schmerzmittel und Entzündungshemmer) wahrnimmt, dann kann ich den Löffel mit der Paste und den Medikamenten eigentlich selber essen, denn sie verweigert dann jede Zusammenarbeit. Nur wenn ich soviel Paste untermische, dass sie das Metacam nicht mehr bemerkt, dann hab ich ne Chance, ihr den Kram in zwei bis drei Portionen einzuflössen.
Gestern gelang es mir darüberhinaus auch, den Fuss zweimal mit Rivanolsalbe einzucremen, aber auch das wird bei Tera zu Drama, denn natürlich versucht sie alles, sich der Behandlung zu entziehen.
Jetzt hilft natürlich gar nix, der Fuss ist heute so dick wie gestern abend. Wir werden gleich zum Tierarzt fahren. Nur ist eben das Problem, dass ich mir kaum vorstellen kann, was denen einfallen soll, was ich nicht eh versuchen würde. Bin mal gespannt...
Das Problem ist eben einfach, wenn das Tier nicht zu überreden ist, die Behandlung zu erdulden. Dann hat man einfach nur seeeeeeehr eingeschränkte Möglichkeiten, eben weil selbst das Berühren zum Einsalben für das Tier einen extremen Grenzübertritt bedeutet.Und bei Tera hab ich durch die Behandlung ihrer Abszesse schon sehr viel Vertrauen verspielt.
Ich hatte mir so sehr ein paar entspannte, freie Tage gewünscht und nun sitz ich hier an meinem ersten Urlaubstag mit einem bohrend schlechten Gewissen und mach mir Sorgen um meinen kleinen Schatz.
Update: Tera gab den sterbenden Schwan. Manchmal könnte ich vor Rührung lachheulen.... Tera liess sich in die Hand nehmen, hielt komplett still, liess an ihrem Fuss herumdrücken und sich behandeln, wie die nur denkbar zutraulichste Farbratte der Welt. Die Tierärztin, die Tera bereits als wildes und wehrhaftes Tier kennenlernen durfte, war ob Teras Verhalten sehr besorgt und beunruhigt und bestellte uns für kommenden Samstag erneut ein, da Tera den Eindruck machte, in den letzten Zügen zu liegen. Ich kann mir ihr Verhalten ehrlich nicht ganz erklären, da sie ansonsten bis auf das Handicap, den Fuss nicht wirklich belasten zu können, eigentlich ganz kregel ist. Aber vielleicht hat sie es ja verstanden, als ich ihr erklärte, dass das alles nur zu ihrem Besten geschehe.
Jedenfalls ist die Entzündung wohl  auf eine Bissstelle zurückzuführen, wobei ich mir beim besten Willen nicht erklären kann, wann und durch wen sie sich das eingefangen hat. Jedenfalls hat sie nun ersteinmal ein Convenia (Antibiotikum) Depot gespritzt bekommen und wird zusätzlich noch mit einem zweiten Antibiotikum oral behandelt werden. Ausserdem werde ich natürlich mehrmals tgl. versuchen, den Fuss einzusalben. Drückt uns nun bitte alle kräftig die Daumen, dass wir das a) so hinbekommen werden und b) die Entzündung ganz schnell in den Griff bekommen werden....

Dienstag, 26. März 2013

Links und Rechts (26.03.2013)

(Update)

(UpdateII)



Montag, 25. März 2013

Links und Rechts (25.03.2013)

(Update)

(UpdateII)



Samstag, 23. März 2013

Links und Rechts (23.03.2013)

Freitag, 22. März 2013

Mili

Ein Unglück kommt selten alleine und eine traurige Woche endet mit einem traurigen Ende. Als ich vorhin nach der kleinen Oma Mili schaute, hatte sie noch weiter abgebaut und war komplett kraftlos, ihr Atem rasselte und es ging sichtlich dem Ende entgegen - ein Ende, dass sie sich nicht hart erkämpfen sollte. So sind wir dann zum Tierarzt gefahren, um das Ende abzukürzen. Das Ende eines langen Rattenlebens, für sie war es wohl lang, für mich nur ein Abschnitt meines Lebens. Mili war ein tolles, liebes, kleines Tier, gut Freund mit allen. Eine von der stillen Sorte, stille Wasser sind bekanntlich tief.
Ich hoffe sehr, dass es der kleinen Dame hier gefallen hat, ich habe mich immer bemüht, mein Bestes zu geben und allen ein schönes Leben zu ermöglichen.

Ein paar letzte Worte an meine kleine Freundin finden sich wie immer in meiner Hall of Memories.
Hier bleibt mir nichts, als darauf zu verweisen und der kleinen Seele eine gute Reise zu wünschen.

Mili mit Lani

Gestern in meiner Frühstücksdose

Brötchen mit keinem Käse mit keinen Schinkenstücken. Bedingt empfehlenswert. Zuviele Negationen, aber lecker....

Links und Rechts (22.03.2013)

(Update)

(UpdateII)



Donnerstag, 21. März 2013

Inwendig trage ich heute schwarz

Es gibt Tage, an denen verlässt einen einfach mal die Kraft. Eigentlich möchte ich momentan nur schlafen....
Mein Tag begann um 5:00 mit einem Kitzeln an der Nase. Als ich die Augen öffnete, sass Jade auf meinem Kopfkissen und stupste mit ihrer Nase an meine. Nachdem ich die Tiere versorgt hatte, Lani noch einmal mit Metacam versorgt und in die Transportbox gesetzt hatte, musste ich schon los - sie zum Arzt fahren. Ich wünschte ihr noch viel Glück. Das war das letzte Mal, das ich sie sah. Ich war kaum bei der Arbeit angekommen, da erreichte mich der Anruf von der Tierärztin, dass Lani es nicht gepackt hatte. Den Tag musste ich normal robotten und nach der Arbeit konnte ich den kleinen Kadaver abholen, um ihn im Garten zu begraben. Rattenbäume pflanzen nenne ich das. Und ich habe schon so viele gepflanzt. Ich hänge mein Herz an die kleinen Tiere und kann sie doch nicht im Diesseits halten. So viele sind schon gegangen, den meisten habe ich Leid ersparen können, doch hin und wieder kommt auch der Zweifel, ob ich nicht doch auch grosse Fehler mache.
Nach der Arbeit geht hier immer das ganze, grosse Programm weiter. Die Huder in den Flur, die Huder wieder einsammeln, die Delmenhorster in den Flur - Integration mit Aisha und Mili.... Mili hat so abgebaut, sie wird die Nächste sein, die geht.... bald, in den nächsten Tagen. Ich kann es nicht aufhalten.
Nachher müssen die Delmenhorster und Aisha und Mili wieder eingesammelt werden, dann kommen die Huder nochmal raus. Und zwischendruch muss ich im Zimmer Präsenz zeigen. Schauen, ob es dort allen gut geht. Und dann fall ich wieder ins Bett und mit viel Glück weckt mich Jade morgen wieder so freundlich auf wie heute morgen..... Noch einen Tag in die Mühle und dann ist endlich Wochenende - oh mann, das brauch ich jetzt so dringend wie selten....
Auch wenn meine Seeele heute Trauer trägt, der Fluss des Lebens geht weiter und bewegt sich bereits auf die nächsten Klippen zu. Im Grunde weiss ich, dass von den Tieren, die jetztg hier um mich sind, in einem Jahr kaum noch eins leben dürfte. Sie sind so zart, sie vergehen so schnell, eine jede ein einmaliges Individuum und doch nur immer flüchtige Bekanntschaften....

Lani

Eben kam ein Anruf meiner Tierärztin - Lani ist am Beginn der Untersuchung gestorben. Ein Röntgenbild haben sie nooch gemacht und Metastasen in der Lunge sowie ein vergrössertes Her festgestellt - die Tierärztin wollte mich eigentlich eben fragen, ob sie unter diesen Bedingungen denn überhaupt operieren soll, da ist Lani schon gestorben, bevor ich die Frage hätte beantworten können. Es wird wohl so das Beste gewesen sein, ob sie denn nach einer Operation noch gluckliche Wochen oder gar Monate gehabt hätte, steht zu bezweifeln.
Ich weiss nicht, ob ich hätte etwas abwenden können, hätte ich eher auf eine Operation gedrängt - vielleicht hätte man vor 2-3 Wochen noch alles in den Griff bekommen können, vielleicht auch nicht. Es ist jetzt naturlich auch müssig, darüber nachzudenken. Nun ist es zu spät....


Ein paar letzte Worte an Lani findet Ihr in meiner Hall of Memories

Links und Rechts (21.03.2013)

Mittwoch, 20. März 2013

Ich habe Angst vor Morgen....

morgen früh muss ich Lani zur OP bringen. Heute war der erste Tag an dem ich wirklich den Eindruck hatte, dass sie Schmerzen hat. Ich habe sie mit Metacam abgefüllt - ein Entzündungshemmer und Schmerzmittel. Ich hoffe, das hilft ihr über die Nacht und dann ist es soweit. Ich hoffe sehr, dass alles "gut" geht - was auch immer das nun heissen soll. Ob die OP klappt, ist die eine Frage; ob sie die Zeit danach gut übersteht die andere. Sie hat doch einiges an Gewicht verloren in den letzten Tagen und ob sie auch coh andere Tumore entwickelt (hat), wird sich erst zeigen, nachdem sie schlafengelegt wurde. Wenn es irgendeinen Sinn hat, soll sie in jedem Fall operiert werden - nur wenn absehbar keinerlei Chance besteht, dann wird sie nicht wieder erwachen......
Ich habe Angst vor Morgen, wie auch immer alles verläuft: Ich muss mich in jedem Fall fragen, ob ich die Entscheidung in ihrem Sinne getroffen habe.....

Links und Rechts (20.03.2013)

(Update)

(UpdateII) 

Dienstag, 19. März 2013

Lesemappe (19.03.2013)

Montag, 18. März 2013

Recht und Links ( 18,5 (18 1/2).03.05)

Ein letzter schwacher Schimmer von Hoffnung am Horizont

Der Gang zum Tierarzt fiel Lani und mir heute nicht leicht. Lani nicht, denn sie ist eine Ratte, die niemals freiwillig zum Tierarzt gehen würde und die sich nicht freiwillig anfassen lässt. Lani legt grossen Wert darauf, dass zwischen uns immer mindestens 1 Meter Abstand herrscht. Gerne hat sie auch eine Wand oder ein Gitter zwischen sich und mir.
Mir fiel der Weg so schwer, weil ich weiss, was auf dem Spiel steht. Denn Lanis Tumor ist gewachsen, hat sich verändert und das ganze Tier stinkt so sehr nach Eiter und Krankheit, dass ich am Geruch aus 1 Meter Entfernung feststellen kann, in welchem Häuschen ich sie suchen muss. Dabei ist Lani, mein rasendes Dreibein, topfit und flink und quietsch-fidel. Wenn da nicht der Koloss von entartendem Gewebe an ihrer Hüfte nagen würde.
Ich habe mir schon gedacht, dass Lanis einzige Chance auf ein längeres Leben darin bestehen würde, eine mutige Tierärztin zu finden, die sich traut, das ganze Bein samt Tumor zu entfernen. Wenn man nämlich jetzt nichts machen würde, dann ist es absehbar, dass der Tumor platzt, streut, total vereitert usw. usf. Dann bliebe nichhts mehr, als Lani erlösen zu lassen und der Zeitpunkt an dem es soweit sein wird, dürfte in nähester Zukunft liegen.
Die Tierärztin bestätigte mir meine Einschätzung und ist zu meiner riesengrossen Erleichterung bereit, es zu versuchen. Am Donnerstag soll Lanis Bein mit Tumor entfernt werden - wobei unklar ist, ob der Tumor, der ja immerhin in die Hüfte hineinreicht, sich gut entfernen lassen wird. Auch istg unklar, wie man das entstehende Riesenloch im Körper schliessen kann. Auch das umliegende Gewebe ist ja befallen und es besteht eben die realistische Möglichkeit, dass die Tierärztin entscheiden muss, Lani nicht aus der Narkose aufwachen zu lassen, sollte sich das ganze Unterfangen als undurchführbar erweisen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt und so werden wir den Versuch am Donnerstag morgen wagen. Ich hasse solche Entscheidungen - wie auch immer man entscheidet, das Ergebnis ist bestenfalls ein bisschen gut......
Ich hoffe, Ihr denkt alle an die kleine süsse Dame, drückt Ihr am Donnerstag ganz, ganz feste die Daumen. Mit viel, viel positiver Energie hat sie hoffentlich die Chance, das alles zu überstehen.....

Links und Rechts (18.03.2013)

(Update)

(UpdateII)